BVDW-Studie: Knapp die Hälfte der Deutschen ist „always on“

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Knapp die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) ist „always on“ und immer online erreichbar (49 Prozent der Männer, 43 Prozent der Frauen). 60 Prozent führen bewusste Offline-Zeiten ein, in denen sie gezielt alle Geräte ausschalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“, die der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. gemeinsam mit der Forschungsagentur DCORE durchgeführt hat. Obwohl mehr als die Hälfte der Deutschen aussagt, auch mal bewusst offline zu gehen, geben 38 Prozent der Befragten (n=1.000) zu, dass es ihnen schwerfällt, offline zu sein. 73 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu, dass sich Kommunikation immer mehr auf digitale Kanäle verlagert und dass diejenigen, die diese nicht nutzen, „nichts mehr mitbekommen.“ Die Deutschen sind der Studie zufolge im Zwiespalt: 42 Prozent können sich vorstellen, künftig den Großteil oder alle Einkäufe über das Netz zu erledigen und 38 Prozent sagen sogar, dass sie Produktbewertungen im Web mehr trauen als Beratung in der stationären Filiale. Dem stehen aber auch 71 Prozent gegenüber, die bestimmte digitale Anwendungen nicht nutzen wollen, da sie diese aus Datenschutzgründen für bedenklich halten. Trotz vorhandener Bedenken gegenüber einzelner Aspekte befürworten die Deutschen mehrheitlich die Digitalisierung (63 Prozent). Den größten Nutzen für die Erleichterung des Alltags durch die Digitalisierung sehen die Deutschen neben dem Online Shopping (66 Prozent) auch in den Smart-Home-Anwendungen (51 Prozent). Die Smart-Home-Produkte sind größtenteils bekannt, werden allerdings bisher kaum genutzt. Das wird sich laut den Befragten aber zukünftig ändern: Knapp ein Viertel plant die Nutzung in Zukunft.