Chance für postalisches Marketing

 In News

Ein Berliner Startup setzt auf Werbung per Post, über ein Tool lassen sich die Gutscheine verschicken und der Erfolg messen. Über dieses Geschäftsmodell berichtet gründerszene.de. Die Geschäftsidee von Robert Rebholz hätte vor zehn Jahren noch nicht funktioniert: Damals waren die Postkästen der Menschen noch mit Werbung, Rechnungen und Postkarten vollgestopft. Mittlerweile hat sich ein Großteil des Briefwechsels in die digitale Welt – auf E-Mails und Apps – verlagert, schreibt gründerszene.de. Jetzt wolle Rebholz mit seinem Startup Optilyz von dem abnehmenden Briefverkehr profitieren. „Die Briefkästen sind leer – das ist die Chance für postalisches Marketing“, sagt er. Die Menschen erhielten zwar immer weniger Briefe, nähmen aber die Werbebotschaften in ihrem Briefkasten wahr. Knapp vier Prozent der angeschriebenen Endkunden würden auf Gutscheine im Postkasten reagieren – und daraufhin etwas im Netz kaufen, sagt Rebholz. Im Vergleich zu Online-Werbung ein ausgesprochen guter Wert. Zudem nimmt die Zahl der Ad-Blocker immer weiter zu.