Condé Nast betont Stärken von Print und plant Shopping-Plattform

 In News

Mit Style.com startet Condé Nast voraussichtlich im September dieses Jahres eine Shopping-Plattform für Luxusartikel, die unter anderem auch Stücke, die in Modezeitschriften wie beispielsweise der „Vogue“ vorgestellt werden, auf Lager haben soll.
Ein eigener e-commerce-Kanal, der interessante Synergien mit den Print- und Online-Objekten des Verlages aufbauen kann, denn Condé Nast glaubt noch an Print.
In einem Horizont-Interview betont Moritz von Laffert, Herausgeber und Geschäftsführer von Condé Nast Deutschland, die Stärken von Print. „Es muss nicht alles digital werden. Einfache Lösungen, selbst wenn sie heute sehr gefragt zu sein scheinen, sind nicht nur für unsere Branche der falsche Weg“, sagt der Verlagsmanager im Interview. Es gebe bestimmte Medienmarken, für die sei der Kanal Print so prädestiniert, dass es fatal wäre, aus falsch verstandenem Zeitgeist immer nur über alles andere zu sprechen. Das am stärksten wachsende Kunden-Segment bei den Printwerbeerlösen seien E-Commerce-Shops, betont von Laffert. Für ihn liegt das Potenzial des Digitalen daher möglicherweise genau hier und mit Style.com sind sie selbst dabei.