Expertenbefragung zu Native Ads

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Das e commerce Magazin hat Experten zum Thema „Native Ads“ befragt.
Hier einige Ergebnisse zur Definition: Native Advertising sollte auf wertvollem Content basieren, intelligent und emotional unterhaltend. Damit soll das Vertrauen in die Marke gestärkt werden.
In Sachen Relevanz, Inhalt und Aussehen sollten sich Native Ads fast nahtlos in das Umfeld einfügen, in dem sie geschaltet werden. Besonders wichtig erachten Experten dabei, dass die Werbung immer als solche erkennbar bleibt. Allerdings forderten die Branchenfachleute, eine gewisse Standardisierung dieser Werbeform zu schaffen, denn das werde den Kunden die Möglichkeit geben, die Elemente zu produzieren, die am Ende umgesetzt werden können.
Das Magazin ist weiterhin der Frage nachgegangen, wo die Unterschiede zwischen Content Marketing und Native Advertising liegen. Die Experten sehen Native Advertising danach als sinnvolle Ergänzung einer Content-Marketing-Strategie, zum Beispiel als strukturierte Verbreitung von für eine Marke eigens erstellten Inhalten. Es werden jedoch auch Gemeinsamkeiten gesehen: beide wollten nicht nur eine Verkaufsbotschaft verbreiten, sondern über hochwertige Inhalte Interesse wecken und letztendlich Leads und im Idealfall Kunden gewinnen. Die Durchführung allerdings unterscheide sich, denn Content Marketing sei eine Form des Marketings, Native Advertising eine Form des Advertisings. Ein weiteres Ergebnis der Befragung: beim Native Advertising liege der Fokus mehr auf der Form und Art der Platzierung, beim Content Marketing dagegen stünden Inhalte im Vordergrund, die keine plakative Werbung seien. Die letzte Frage an die Experten zielte auf die Kritik an Native Ads ab. Die Kritikpunkte – Kommerzialisierung des Journalismus, mögliche Rufschädigung für Unternehmen und Publisher und Irreführung der Leser durch immer neue Kennzeichnungsideen – seien berechtigt, wenn Native Advertising mit der Brechstange betrieben werde, erklären die Branchenfachleute. Daher sei es wichtig, einige Regeln zu beachten. So sollten Kampagnen vor einer Platzierung genau geprüft werden, ob sie einen Mehrwert für den Nutzer bieten und den redaktionellen Inhalt ergänzen.