Facebook-Targeting in der Diskussion

 In News

Die Ankündigung des US-Konzerns Procter & Gamble, sich aus dem Facebook Targeting zurückzuziehen, beziehungsweise seltener auf spitzes Targeting in Facebook zu setzen, hat für großen Wirbel gesorgt – auch wenn das Werbevolumen gleich bleiben soll. Lead-digital.de hat in einem Interview mit Christian Bachem, Gründer der Strategieberatung Companion, nach der tatsächlichen Bedeutung für Online-Werbung und das Thema Targeting gefragt. Der Strategiewechsel von P&G sei nachvollziehbar und erscheine folgerichtig, erklärt er. Gerade für Hersteller von Produkten des täglichen Bedarfs könne es auch ein „Zuviel“ an Targeting geben, sei es digital oder in klassischen Medien. „Denn wenn das Targeting derart zugespitzt ist, dass es nur noch auf Verwender einer Produktkategorie abzielt, dann werden potenzielle zukünftige Verwender nicht erreicht und bleiben außen vor. Auf diese Weise höhlt ein Werbungtreibender sein Absatzpotenzial systematisch aus.“, erklärt Bachem gegenüber lead-digital.de. Grundsätzlich müssten sich Werbungtreibende beim Thema Targeting immer drei Fragen stellen: 1. Ist Targeting sinnvoll und wenn ja, in welchem Umfang? 2. Erbringt das Targeting eine Mehrleistung. Wenn ja, in welchem Maße? Und 3. Stehen die Mehrkosten im richtigen Verhältnis? Wenn ja, wie entwickeln sie sich?