FMCG: Die fünf Content-Marketing-Monster

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„Das Problem der fehlenden FMCG-Internet-Relevanz lässt sich mit Content Marketing beheben. Menschen interessieren sich online zwar nicht für Frühstücksbrotaufstrich, wohl aber für Frühstück!“, schreibt Bernd Krämer, Geschäftsführer von Cream Colored Ponies, in einem Gastbeitrag für Horizont Online. Dabei macht er fünf „Content-Marketing-Monster“ aus, die es zu bändigen gilt: 1.Das Abgrenzungs-Monster: Wird versucht, Content Marketing neben der Werbung in die Marketing-Organisation einzuordnen, scheitert dies häufig. Die Frage muss daher lauten: „Wie kann Content Marketing meine bisherige Kommunikation auf ein neues Level heben?“ 2. Das Produkt-im-Mittelpunkt-Monster: Bislang gilt, alles muss sich im Marketing rund ums Produkt drehen. Doch die Shampoo-Marke könnte auf der Website Haarpflege-Tipps geben und dabei über das Shampoo informieren. 3.Das Killerfragen-Monster: Die Frage nach dem ROI. Sie ist bei FMCGs besonders schwer zu beantworten, sollte daher „richtig gestellt werden. Nämlich so, dass sie mit vertretbarem Aufwand beantwortet werden kann“, erklärt Krämer. 4. Die Multi-Channel-Krake: Bevor in einen neuen Kanal investiert wird, sollte geklärt werden, welche Inhalte geeignet sind. Dann ist der Erfolg letztlich für jeden Kanal gesichert. 5. Die Digital-Zombies: Die digitalen Kanäle wie Website, Facebook oder YouTube sind bei FMCGs häufig nicht besonders erfolgreich. Krämer sieht darin eine verpasste Chance, denn z.B. die eigene Website ist seiner Meinung nach einer der attraktivsten Kanäle für jede Marke, sozusagen das digitale Eigenheim, das man vollständig kontrollieren und in das man ohne Risiko investieren kann. Die Website sollte deshalb als erstes wiederbelebt werden. Sie müsse fit gemacht werden für Suchmaschinen und Social Media Sharing und könne dann als Übungsterrain für Content Marketing dienen.