Funktionen des Smart TV kaum genutzt

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In Deutschland werden derzeit rund sieben Millionen Fernsehgeräte pro Jahr verkauft. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung der GfK. Die Fußball-EM in diesem Jahr und die Umstellung auf DVB-T2 versprechen zusätzliches Absatzpotenzial. Und auch technische Innovationen wie Smart TV und 4k/UHD beeinflussen den deutschen TV-Gerätemarkt und werden in den nächsten Jahren zum Kauf eines neuen Fernsehers anregen. Bis zum Jahr 2020 rechnet GfK mit einem jährlichen Absatz von 7,7 Millionen Geräten. Zur Marktstabilisierung auf diesem hohen Niveau tragen inzwischen vor allem Smart TVs bei, also Geräte, die mit dem Internet verbunden werden können. Dieses Segment konnte in den letzten Jahren bereits deutlich Marktanteile gewinnen. In den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres besaßen zum Beispiel 60 Prozent aller in Deutschland verkauften TV-Geräte eine Smart TV-Funktion. Betrachtet man die Umsätze, dann sind es sogar über 80 Prozent. Aktuell besitzen bereits über 40 Prozent der deutschen Haushalte einen Smart TV und 22 Prozent nutzen die Internetverbindung an ihrem Gerät aktiv, das heißt sie greifen auf Angebote wie beispielsweise Video-Streaming-Portale oder Mediatheken zu. Der durchschnittliche aktive Smart TV-Nutzer ist zwischen 30 und 49 Jahre alt (39 Prozent), männlich (58 Prozent), verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 2.499 Euro (63 Prozent) und lebt in Haushalten mit drei (23 Prozent) beziehungsweise vier und mehr Personen (28 Prozent), ergab die Befragung der GfK.

Zu diesem Thema forscht SevenOne Media gerade intensiv, da es um die Vermarktung von ‚adressable TV‘ geht. Hier nehmen die Potenziale zu, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass zukünftige Gerätegenerationen einen WLAN oder LAN-Anschluß zwingend benötigen werden.
Aktuell ein interessantes ( auch regionales ) Spielfeld, aber natürlich noch ohne ’spürbare‘ Reichweite.(NB)