IVW: Viele Verlierer, nur wenige im Plus

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Die von der IVW veröffentlichen Zahlen für das vierte Quartal zeigen: viele Titel haben ein Minus zu verzeichnen, wenige ein Plus. Bild am Sonntag verliert im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund gesunkener Einzelverkäufe 11 Prozent der Gesamtabsätze auf 930.232 Hefte. Zu den Verlierern gehören auch Welt am Sonntag (minus 5 Prozent auf 381.282 Stück) und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (minus 6 Prozent auf 263.667 Hefte). Minus 2 Prozent (im EV minus 4 Prozent) verzeichnet der Spiegel, der Stern dagegen minus 11 Prozent (auf 643.650 Hefte), neben gesunkenen EV liegt dies vor allem an der massiven Reduzierung der Bord- und Lesezirkelstücke. Die Zeit kann gesunkene Abos (minus 2 Prozent) und EV (minus 8 Prozent) mit höheren sonstigen Verkäufen fast ausgleichen und erreicht 504.331 verkauften Heften (minus 2 Prozent). Der Focus bleibt bei Abo und EV fast stabil, weniger Bord- und sonstige Verkäufe führen jedoch insgesamt zu einem Minus von 4 Prozent der Gesamtverkäufe auf 480.339 Stück. Das Handelsblatt erzielt mit gestiegenen E-Paper-Abos und mehr sonstigen Verkäufen ein Plus von 2 Prozent. Die Süddeutsche Zeitung verzeichnet sinkende Abo-zahlen, aber steigende Einzelverkäufe und kommt so auf minus 1 Prozent. Die F.A.Z. verzeichnet minus 5, die Welt minus 3 Prozent. Bild verliert 10 Prozent und verkauft damit täglich 1,8 Millionen Exemplare. Unter den auflagenstarken Zeitschriften haben die Frauentitel besonders stark verloren. Die absolut gesehen nach Stückzahlen größten Verlierern sind die Programmies, wegen ihrer nach wie vor riesigen Auflagen. Zu den Gewinnern zählt Freizeit Exklusiv mit einem Plus von 85 Prozent auf 143.748 Hefte – allerdings wurde die Frequenz auf monatlich halbiert. Landidee legte um 23 Prozent zu. Ebenfalls gewinnen konnte die Auto Zeitung mit einem Plus von 9 Prozent.