Lesezirkel mit mehr Titeln aber weniger Umsatz

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Das Geschäftsmodell Lesezirkel hat sich auch im Jahr 2017 in Koexistenz mit den digitalen Medien bewährt, schreibt der Verband Deutscher Lesezirkel e.V. in seiner Pressemitteilung. Die Zeitschriftensparte habe sich mit einem vergleichbar geringen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent auf 181,3 Millionen Euro und einer stabilen Reichweite von 12 Millionen Lesern behaupten können. Davon seien 164,5 Millionen Euro (minus 1,3 Prozent) auf die Zeitschriftenvermietung und 16,8 Millionen Euro (minus 2,2 Prozent) auf die Lesezirkel-Werbung entfallen. Für das Berichtsjahr 2017 weist die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse folgende Reichweitenergebnisse für den Lesezirkel aus: ma 2017 Pressemedien I insgesamt 11,6 Millionen Leser (ma 2016 I: 12,06 Millionen), 2017 Pressemedien II insgesamt 12,61 Millionen Leser (ma 2016 II: 11,97 Millionen). Nach 12 Ausgaben steigt die Leserschaft auf 58,8 Prozent (41,18 Millionen Personen) an. Beim Anzeigengeschäft wurden die Verluste aus 2015 (minus 9 Prozent) und 2016 (minus 3,9 Prozent) in 2017 weiter reduziert auf minus 2,2 Prozent. Einer leicht rückläufigen überregionalen Lesezirkel-Werbung stehe eine vitale Entwicklung in der regionalen Werbung gegenüber, heißt es weiter. Der Neukunde Aldi-Süd setze seine Lesezirkel-Werbung auch 2018 fort. Im Berichtsjahr 2017 führte der Lesezirkel ein Allzeithoch von 333 verschiedenen Zeitschriften (plus 13 Titel gegenüber dem Vorjahr).