Mediaplaner sehen Smart-TV als Wachstumstreiber

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Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im BVDW hat seinen Trendmonitor 2017 veröffentlicht. Darin prognostizieren die Media-Experten unter anderem eine deutlich steigende Bedeutung von Werbung auf internetfähigen Fernsehgeräten. Zwar stehen die sogenannten Smart oder Connected TV seit Jahren in den Wohnzimmern der Nutzer, auf den Durchbruch im Bereich digitaler Werbung wartet die Branche aber bislang vergebens: Nur jeder sechste Mediaplaner (13 Prozent) misst solchen Smart TV derzeit eine hohe Bedeutung bei. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll sich das ändern: 59 Prozent der Befragten geben an, dass Connected-TV-Werbung im Jahr 2022 einen sehr hohen Stellenwert in der Mediaplanung haben wird. „Das hängt natürlich einerseits mit der noch immer sehr stark steigenden Bedeutung von Bewegtbildformaten insgesamt zusammen“, erklärt FOMA-Sprecher Ulrich Kramer (Pilot). „Hinzu kommen aber jetzt vor allem die sich verändernden Fernsehgewohnheiten besonders in der jüngeren Zielgruppe. Lineares Fernsehen bekommt durch On-Demand-Formate immer stärkere Konkurrenz.“ Außerdem werde sich Mediaplanung zunehmend weniger an Kanälen oder Endgeräten orientieren, sagt Kramer. So gehen im aktuellen Trendmonitor knapp zwei Drittel (62 Prozent) der befragten Experten davon aus, dass es in Zukunft bei der Mediaplanung keine Unterscheidung mehr zwischen Mobile, Stationär und Smart TV geben wird.