Nach Ad Fraud kommt Influencer Fraud

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Um den Algorithmus auszutricksen und höhere Reichweiten zu generieren, versammeln Instagram Influencer sich in „Engagement Pods“. Onlinemarketing.de hat in einem Bericht aufgezeigt, welche Probleme das mit sich bringt. Nach dem klassischen Ad Fraud komme nun Influencer Fraud. Der Influencer könne sich über Social Kanäle Gehör bei einem großen Zielpublikum verschaffen, da seine Botschaften einen geringen werblichen Charakter aufweisen und entsprechend authentisch und glaubhaft sind. Mit der Authentizität sei es mit steigender Lukrativität bei vielen Influencern allerdings heute nicht mehr weit her, heißt es in dem Bericht weiter. Mehr als 50 Prozent des Engagements der täglich hochgeladenen Sponsored Posts beispielsweise sei fake, so eine Erhebung der US-amerikanischen Influencer Plattform Sway. Allerdings, schreibt Onlinemarketing weiter, wer „Pod Fraud“ auf Instagram erkennen wolle, der brauche ein gutes Auge und Erfahrung auf der Plattform. Nicht grundlos herrsche im Influencer Marketing noch jede Menge Chaos, das in Kampagnen münde, die ihre Wirkung verfehlten.