Neue Erzählweise im Netz spricht junge Elite an

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Die klassischen Fernsehsender erreichen mit ihren Nachrichten vor allem die älteren Zuschauer. In den USA hat sich nun ein New Yorker Start-up um die sogenannten „Millennials“, also die zwischen 1980 und 1995 Geborenen bemüht – offensichtlich mit Erfolg. Holger Schmidt, Chefkorrespondent des Focus, berichtet auf Netzökonom.de über die neue Website Mic, die als „New York Times der Millennials“ gilt. Die Redakteure nutzen hier eine neue Erzählweise, um die junge Zielgruppe zu erreichen. Sie nähern sich den Themen aus deren Sicht, lassen Gleichaltrige zu Wort kommen, bleiben aber – im Gegensatz zu vielen anderen Angeboten im Netz – auf einem intellektuellen Niveau. Damit scheint die Website Erfolg zu haben, schreibt Schmidt weiter, denn 80 Prozent der 30 Millionen Mic-Leser besitzen einen Hochschulabschluss und das Durchschnittseinkommen liegt bei 96.000 Dollar jährlich – bei einem Durchschnittsalter von 26 Jahren. Das ziehe nicht nur interessante Interviewpartner an, sondern auch gute Werbekunden, resümiert Schmidt.

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