Nielsen: Werbemarkt stagniert

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Die von Nielsen erfassten Werbeträger erreichen bis Ende April diesen Jahres ein mageres Plus von 0,5 Prozent auf brutto rund 9,8 Milliarden Euro an Werbeinvestitionen. Die Ausgaben für Fernsehen liegen mit einem Plus von 0,14 Prozent stabil bei 4,7 Milliarden Euro. Auch Out of Home ist liegt kaum verändert bei 636 Millionen Euro (minus 0,7 Prozent). Die Zeitungen haben ein Plus von drei Prozent erreicht; rund 1,6 Milliarden Euro bilanziert Nielsen für die ersten vier Monate. Bei den Magazinen ist der Umsatz auf knapp über eine Milliarde Euro gesunken. Ein Verlust von fast vier Prozent. Fachzeitschriften mussten sogar einen Rückgang von fast 8 Prozent hinnehmen. Radio dagegen konnte 1,34 Prozent auf 612 Millionen Euro zulegen. Kino verlor rund 6 Prozent auf 42,9 Millionen Euro. Das Internet (hier erfasst Nielsen nicht alle Kanäle) hat bei der Desktopwerbung ein Minus von mehr als sieben Prozent (auf 805 Millionen Euro) hinnehmen müssen. Ein starkes Wachstum verzeichnet immer noch Mobile: 273 Millionen Euro entsprechen einem Plus von 63 Prozent.