Online-Petition gegen Schleichwerbung

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Auf der Internetplattform openPetition ist eine Petition online, die Schleichwerbung bei Influencer Marketing ins Visier nimmt und mehr Transparenz sowie eine bessere Kennzeichnung fordert. Unter anderem heißt es darin, dass Kürzel wie #ad für Werbung oder #sp für Sponsoring nicht ausreichen würden. Zudem sollten Influencer, die sich nicht an Kennzeichnungsregeln halten, mit Geldbußen bestraft werden. Entsprechende Stellen müssten dies künftig kontrollieren. Wie Horizont berichtet, steckt hWERBUNGhhinter der Aktion weder ein Werbungtreibender, noch eine Agentur oder ein Influencer selbst, sondern eine ganz gewöhnliche Social-Media-Nutzerin. Laura Gutmann heißt die Initiatorin, sie ist 23 Jahre alt und Studentin im Versicherungsbereich. „Instagram hat sich mittlerweile zu einer reinen Werbeplattform entwickelt“, sagt Gutmann gegenüber Horizont Online. In der Branche trifft die Petition auf gemischte Gefühle. Die Branche müsse sich an die bestehenden Bestimmungen halten, eine Gesetzesänderung sei nicht notwendig, erklärt Matthias Bannert, Gründer und CEO der Influencer-Agentur b00st.me. Auch Oğuz Yilmaz, ehemaliges Mitglied der Youtube-Truppe Y-Titty und heute Chef der Digitalagentur Whylder, warnt vor einer Überregulierung der Branche. Die Aufmerksamkeit für das Thema allerdings begrüßt er.