Radio: Regenbogen Zwei löst Sunshine Live ab

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In der Region Mannheim/Heidelberg soll am 1. Juli das Lokalradio Regenbogen Zwei starten und den bisherigen Anbieter Sunshine Live ablösen. Das neue Programm wird wie sein Vorgänger in Mannheim beheimatet sein und von der LRM Lokalradio Mannheim getragen, an der die Gesellschafter von Sunshine Live, die Rhein-Neckar-Odenwald Radio (RNO) und Radio Regenbogen jeweils 50 Prozent halten. Die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) hat dem neuen Sender bereits grünes Licht erteilt, auch das Bundeskartellamt hatte dem Vernehmen nach keine Bedenken gegen das Joint-Venture, berichtet Horizont Online.

Mit Regenbogen Zwei erhält der Mannheimer Regionalsender Radio Regenbogen ein zusätzliches Standbein in der wirtschaftsstarken Rhein-Neckar-Region. „Wir waren mit Radio Regenbogen gefühlt schon immer ein Lokalsender für die Region. Jetzt werden wir ein solches Programm auch für eine andere Zielgruppe veranstalten“, erklärt Klaus Schunk, Geschäftsführer von Radio Regenbogen, gegenüber Horizont Online. Der neue Lokalsender will mit einer Mischung aus Rock- und Pop-Hits sowie lokaler Information eine eher männlich geprägte Zielgruppe mittleren Alters ansprechen, während das seit 1988 bestehende Regionalprogramm Radio Regenbogen frauenaffiner ist und nicht so ausführlich über das örtliche Geschehen in Rhein-Neckar berichten kann wie der Neuling. Anstelle von Techno bekommen die Hörer in Rhein-Neckar nun Rock und Pop zu hören, ergänzt um mehr lokale Information für eine breiter gefasste Zielgruppe; der Mainstream-Sender Regenbogen Zwei ersetzt das Special-Interest-Radio Sunshine Live.

Sunshine Live will sich nach den Worten von Geschäftsführer Ulrich Hürter stärker auf die digitale Verbreitung konzentrieren und sieht sich als Programm für das gesamte Bundesgebiet. Die vier UKW-Frequenzen im Rhein-Neckar-Gebiet, die an die Verbreitung eines lokal geprägten Radioprogramms geknüpft sind, überlässt Sunshine künftig Regenbogen Zwei. Zudem wird Sunshine Live künftig nicht mehr in Mannheim, sondern in Berlin produziert.