Spiegel baut digitales Produktkonzept um

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Zwei Jahre nach der Einführung von Online-Bezahlinhalten und ein Jahr nach dem Start der kostenpflichtigen Web-Nachmittagszeitung Spiegel Daily baut der Spiegel sein digitales Produktkonzept um. Statt der Einzeltext-Verkäufe und des einst geplanten mehrstufigen Abo-Modells kommt eine einfache Flatrate. Und von Spiegel Daily bleiben nur Name und Idee, berichtet Horizont. „Wir erfinden gerade unser digitales Bezahlmodell neu“, schreibt Stefan Plöchinger in dem neuen Werkstattblog. Er ist seit Januar beim Spiegel als Leiter Produktentwickung. Wie Horizont weiter berichtet, soll es bei Spiegel Plus künftig eine Flatrate von zu Beginn 19,99 Euro (für Leser unter 30 Jahre: 11,99 Euro) pro Monat für alle digitalen Inhalte geben. Die Flatrate ersetze das bisherige Abo des Digital-Spiegel (entspricht inhaltlich Print) sowie die Pay-Einzeltexte und den Wochenpass von Spiegel Online. Spiegel Daily werde als bezahlpflichtige Web-Nachmittagszeitung eingestellt. Unter gleicher Marke gebe es künftig ein kostenloses tägliches Push-Angebot für Apps, Messenger und Newsletter. Es verlinke aber auch auf einzelne Pay-Inhalte und fungiere somit eher als Reichweitenbringer für Spiegel Online und als Teaser für die Bezahlwelt Spiegel Plus.