Spiegel Online will Adblocker-Nutzer aussperren

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Spiegel Online will künftig die Nutzer, die Werbung unterdrücken, vor die Wahl stellen, entweder Adblocker abzustellen oder fürs Lesen und Videoschauen zu bezahlen. Damit geht Spiegel Online einen ähnlichen Weg wie Bild.de, berichtet das Fachportal Horizont, das ein Interview mit Spiegel-Verlag-Geschäftsführer Thomas Hass geführt hat. „Wir werden ab Sommer die Werbeverweigerer unter unseren Nutzern dazu bringen, ihre Adblocker abzustellen“, erklärte er gegenüber Horizont. An seiner zum Start von Spiegel Plus geäußerten Hoffnung, dass der hauseigene Vermarkter Spiegel Media in Umfeldern von Beiträgen, für die die Leser bezahlen, höhere Werbepreise erzielen könne, hält Hass fest: „Das ist ein Szenario für die Zukunft, wenn wir durch die Weiterentwicklung von Spiegel Plus ein geschlossenes Umfeld anbieten und austesten können.“ Das im Rahmen des Umbauprogramms „Agenda 2018“ für diesen Sommer geplante Outsourcing der Anzeigendisposition und des Ad Managements verzögere sich, schreibt Horizont weiter.