Studenten-App Jodel lässt Werbung zu

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Die vor allem unter Studenten beliebte App Jodel verkauft ab sofort Werbung. Unternehmen sollen die Möglichkeit bekommen, hyperlokale Anzeigen auf der Plattform zu schalten. Jodel stellt eine Mischung aus Messenger und sozialem Netzwerk für junge Erwachsene dar. Zu den Nutzern zählen neben Studenten, auch Berufseinsteiger und Young Professionals. Das Netzwerk bietet Witze, Infos zu Bahn-Kontrolleuren oder postet philosophische Fragen – anonym. Jodel-Nutzer sehen nur die Postings, die in einem Radius von zehn Kilometern abgesetzt wurden, die App erzeugt also durch lokale Nähe eine Art virtuelle Gemeinschaft. Das erklärt auch das neue Anzeigenmodell: Der Gründer und CEO Alessio Avellan Borgmeyer, 26, öffnet sein soziales Netzwerk nämlich für hyperlokale Ads. Werben können also beispielsweise künftig Foodtruck-Besitzer von nebenan oder lokale Restaurantketten. Zur Reichweite von Jodel heißt es von Seiten des Gründers lediglich, in Deutschland habe man eine siebenstellige Anzahl an aktiven Nutzern. 95 Prozent der Jodel-Nutzer seien zwischen 18 und 26 Jahre alt, davon 70 Prozent Studenten und 28 Prozent Young Professionals beziehungsweise Akademiker. Etabliert hat sich der Dienst mittlerweile nicht nur in Deutschland sondern auch in Österreich, Schweden, Norwegen, Dänemark, der Schweiz und Saudi-Arabien.