Studie: Verbraucher entscheidet beim Kauf nur zwischen zwei Marken

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Nur maximal zwei Marken werden im Supermarkt oder im Kaufhaus ernsthaft in Betracht gezogen. Zu diesem Ergebnis kommt eine globale Studie des Zielgruppen-Spezialists Quantcast. Werbungtreibende verpassen wichtige Verkaufschancen, wenn sie nicht während der gesamten Kaufentscheidungsphase mit den Verbrauchern in Kontakt treten, sagt Laurie Naspe, Global Director of Strategic Insights bei Quantcast bei der jährlichen Supernova-Konferenz in London. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Obwohl Verbraucher sehr viele Marken kennen, ziehen sie für einen Kauf im Durchschnitt neun Marken in Betracht. Davon werden wiederum zwei ernsthaft für einen Kauf in Betracht gezogen werden. Und nur vier von zehn Konsumenten kaufen am Ende eine der Marken, die sie vorher in der engeren Auswahl hatten. 81 Prozent der Verbraucher, die mit einer engen Auswahl an Marken in den Kaufprozess gestartet sind und eine Marke dieser Liste gekauft haben, weisen eine um 2,7 Mal höhere Wahrscheinlichkeit auf, in der finalen Kaufphase Werbung für das jeweilige Produkt gesehen zu haben. Wertigkeit, Preis und Sonderaktionen sind die stärksten Treiber für Kunden, die Markenpräferenz zu wechseln und eine Marke zu kaufen, die vorher nicht in der engeren Wahl war. Für die international aufgesetzte Tiefenanalyse „The Road Less Travelled – New Insights on the Consumer Decision Journey“ hat das Meinungsforschungsinstitut Basis Research im Juli dieses Jahres im Auftrag von Quantcast 2.257 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, den USA und Australien gebeten, ein umfangreiches digitales Tagebuch zu führen.