Studie: Vertrauen in Medien steigt

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Die Zahl der Bürger, die den Medien vertrauen, sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, erklären Kommunikationsforscher der Universität Mainz in der Zeit. Eine Studie, die in ihrem Auftrag im Oktober und November 2016 durchgeführt wurde, zeige, dass heute 40 Prozent der Deutschen fänden, man könne den Medien in wichtigen Fragen eher oder voll und ganz vertrauen. 2008 hatte der Aussage nur knapp jeder Dritte zugestimmt. Damit, so heißt es in der Zeit weiter, widersprechen die Forscher aber nicht zwangsläufig anderen Studien, die eine Abnahme des Medienvertrauens festgestellt hatten. Denn den Mainzer Wissenschaftlern zufolge gibt es zwar mehr Menschen, die Medien vertrauten, aber gleichzeitig auch mehr, die das nicht täten. Laut ihrer Studie sagt etwa jeder vierte Deutsche, dass man den Medien in wichtigen Fragen eher nicht oder überhaupt nicht vertrauen könne. 2008 waren das noch neun Prozent gewesen. Abgenommen habe die Zahl derer, die den Medien nur teils vertrauten.