Trend: „Technik to go“

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Wearables sind ein Trend, der sich rasant in das Bewusstsein der Konsumenten gedrängt hat, schreibt die Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland auf Ihrer Homepage. Wearables ist „Technik to go“ – gemeint sind alle elektronischen Geräte mit eigener Rechenleistung, die am Körper getragen werden können. Dazu zählen u.a. Fitnessarmbänder, Smartwatches und Datenbrillen. Als Grund für die schnelle Entwicklung sieht IP den Spieltrieb: solche Gadgets ebneten häufig den Weg vom Spiel zum Gerät mit praktischem Nutzwert. Smartwatches bspw. hätten derzeit noch zu viele Schwachpunkte. Hier heisst es Abwarten, bis die Defizite behoben und die Preise gesunken sind. Als zweites Beispiel werden VR-Headsets angeführt, die computergenerierte, virtuelle Welten visualisieren sollen – das sei derzeit zumindest ansatzweise machbar. Das Interessante daran: auch wenn eine Innovation zunächst nur auf eine einzige Anwendung ausgerichtet sei, könnten daraus Nutzungsmöglichkeiten erwachsen, die ursprünglich gar nicht angedacht waren. Als Beispiel nennt IP Apps, von denen viele nutzlos seien, manche aber schon heute unverzichtbar erscheinen. Diese „Killerapplikation“ entscheide, ob aus einem Nice-to-have ein Must-have werde. Ist der Markt erobert, werden auch neue Werbeformen entwickelt. So biete ein französischer Luxusgüterhersteller seinen Kunden in ausgewählten Geschäften an, mit Hilfe von VR-Headsets die konzerneigene Fashionshow virtuell mitzuerleben.
Eine aktuelle Studie der International Data Corporation (IDC) habe ergeben, so heißt es in dem Bericht weiter, dass in 2014 insgesamt 26,4 Millionen Fitnessarmbänder, Smartwatches und andere tragbare Gadgets verkauft wurden. Für 2015 erwarten Marktforscher einen Anstieg auf 72,1 Millionen Einheiten. IP wagt die Voraussage, dass in nicht allzu ferner Zukunft implantierte Gadgets selbstverständlich werden könnten.

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