Wer wirbt wie auf YouTube?

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YouTube hat seine Position in den Mediaplänen der Werbeindustrie weiter gefestigt:  Mehr als 2.100 Werbungtreibende aus allen 27 von Nielsen beobachteten Wirtschaftsbereichen haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres mehr als 3.600 Produkte bzw. Services auf YouTube beworben. In Summe waren dies fast 7.800 Video Ads (Pre-Rolls) mit einem geschätzten Werbedruck von 146 Millionen Euro. Dies sind die Ergebnisse von Nielsen, einem globalen Performance Management Unternehmen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Zu den werbeintensivsten Branchen auf YouTube gehörten in diesem Zeitraum der Handel einschließlich E-Commerce, Dienstleistungen, Medien, Körperpflege und Telekommunikation. Dabei gibt es Unterschiede bei der Verbreitung auf den verschiedenen Geräten: Auf Desktops dominierte Video-Werbung für Dienstleistungen, Handel, Medien, Körperpflege und KFZ-Markt; auf Smartphones waren am häufigsten Video Ads für Handel, Dienstleistungen, Körperpflege, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zu sehen. Zu den Top Werbetreibenden auf YouTube gehörten Beiersdorf, Citroen, L’Oreal, Amazon und Samsung Electronics.  Über 1.600 Werbekunden, die von Januar bis April keine Werbung im TV geschaltet haben,  waren auf YouTube mit Video Ads präsent, darunter viele bekannte Marken wie Bosch, Blume 2000, DM Drogeriemarkt, Vattenfall und Louis Vuitton. Neben klassischen TV Spots, die am häufigsten auf YouTube geschaltet wurden, gab es auch viele Video Ads in Form von Produktpräsentationen (25 Prozent der ausgestrahlten Ads), die besonders gerne von Werbungtreibenden aus den Bereichen Dienstleistungen, Handel und Touristik eingesetzt wurden. „Andere Formate waren weniger populär: Nur 7 Prozent waren Native Ads; Social Ads und Tutorials waren mit je 4 Prozent der neuen Werbevideos noch seltener”, erklärt Dirk Reinbothe, Director Marketing Effectiveness bei Nielsen in Deutschland. Über 20 Firmen suchten mit Video Ads auf YouTube nach neuen Mitarbeitern und Auszubildenden.