Werbespendings: Internet überholt erstmals Zeitungen

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Der Siegeszug des Smartphones macht sich allmählich auch bei den weltweiten Werbespendings bemerkbar. Die Investitionen in Mobile sind 2015 sprunghaft gestiegen, schreibt Horizont. In Deutschland blieben die Mobile-Spendings zwar auf einem überschaubaren Niveau. Der Boom von Programmatic Advertising, Content Marketing und Search allerdings sorge dafür, dass Online hierzulande erstmals Zeitungen als umsatzstärkster Kanal ablöst, heißt es weiter. Gestützt sind diese Aussagen auf die Zahlen zum mobilen Werbemarkt, die Zenith Optimedia in seinem „Advertising Expenditure Forecast“ veröffentlichte. Danach wird bis 2018 mehr als die Hälfte der weltweiten Werbeinvestitionen in mobile Werbung fließen. Da auch Suchmaschinenwerbung weiter zulegen soll, wird das Internet laut Zenith das klassische Fernsehen 2018 als dominierendes Werbemedium ablösen. Horizont weist allerdings darauf hin, dass sich die Zahlen von Zenith Optimedia teilweise massiv von denen unterscheiden, die unter anderem der Online-Vermarkterkreis im BVDW (OVK), der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) oder auch Nielsen veröffentlichen.

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