Werbeumfeld Fußball-WM

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Die Fußball-WM startet am 14. Juni dieses Jahres. In einem Beitrag für onlinemarketing.de loten Michaela Koch und Alexander Karst, Gründer der Hamburger Agentur „Die Bildbeschaffer GmbH“, die kreativen Gestaltungsspielräume rund um die bildliche Darstellung der WM aus. Zwar sei für Werber und Marketingstrategen das Ereignis nach wie vor eine Goldgrube. Die FIFA habe jedoch strenge Spielregeln für diejenigen aufgestellt, die nicht zum auserwählten Kreis der sieben offiziellen Sponsoren gehören. Verzichten muss man nach Auskunft der Autoren auf die Verwendung des Markennamens „FIFA Fußball-WM“, des Logos, des Pokals und auch des Maskottchens. Auch der offizielle Slogan „All in one rhythm“ sei tabu für Marketingaktionen. Auch vor Ticket-Aktionen müsse man sich in Acht nehmen. Die kommerzielle Nutzung des Spielplans sei ebenfalls nicht erlaubt. Genauso wie die Ablichtung oder Nutzung der offiziellen Merchandising-Artikel. Schon die Wortfolge „Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland“ könne im Rahmen von Aktionen unter Umständen Konsequenzen nach sich ziehen, da sie sich eindeutig auf das FIFA-Ereignis bezieht. Erlaubt seien aber: allgemeine Fußballthemen und -bebilderungen auf der Unternehmenswebsite, im Instagram-Account oder auf dem firmeneigenen Blog; die Nennung der Markennamen und die Abbildung des Logos bei redaktioneller Berichterstattung über die WM; intern dürfe der Spielplan natürlich verwendet werden und zur reinen Information der Öffentlichkeit ist auch eine redaktionelle Veröffentlichung des Spielplans erlaubt; auch könne die russische Flagge im Rahmen der Online-Marketingkampagne abgebildet werden; allgemeine, fußballbezogene Themen und Bebilderungen sind natürlich ebenfalls erlaubt.