Zahlungsbereitschaft für Inhalte im Netz steigt

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Bereits 17,6 Prozent der Deutschen haben für digitale Inhalte und Services bezahlt. Dies ergab eine Studie des DCI Institutes in Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 5 Prozent. Besonders Fachverlage konnten zulegen, heißt es weiter. Im Jahr 2017 wollen 15,1 Prozent (Vorjahr: 12,3 Prozent) der Befragten Geld für Fachinformationen ausgeben. Vor allem die Zielgruppe der 55- bis 64-Jährigen ist bereit, für Fachinformationen zu zahlen. Games sollen laut Studie um 14 Prozent wachsen: Der Anteil der Zahlungswilligen  steigt somit auf 54,30 Prozent. Mit 53,1 Prozent haben ebenfalls mehr als die Hälfte bereits für Musik-Angebote bezahlt. Allerdings ist der Anteil gegenüber Vorjahr um 3 Prozent zurückgegangen. Filme und Serien legen dagegen um 10 Prozent auf 42,90 Prozent zu. Gesunken ist der Anteil der zahlungswilligen Verbraucher bei Ebooks, und zwar von 32 auf 26,6 Prozent. Für Nachrichten zahlen 10,20 Prozent gegenüber 4 Prozent im Vorjahr. Mit 90 Prozent die meisten Nutzer tätigen Einzelkäufe. Lediglich 29 Prozent schließen ein Abonnement ab. Die höchste Zahlungsbereitschaft zeigen die 35- bis 44-Jährigen.