Zeitschriften-Reichweiten konstant

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Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) hat die Reichweiten der ma 2016
Pressemedien I veröffentlicht: Danach bleiben die Reichweiten weitgehend konstant.
Publikumszeitschriften werden von rund 89 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland gelesen. Die aktuell ausgewiesenen 151Zeitschriftentitel erreichen pro Erscheinungsintervall 61,6 Millionen Leser. Die ma 2016 Pressemedien I ermöglicht erstmals den Vergleich der Leistungswerte auf der Basis des neuen Mikrozensus (der amtlichen Bevölkerungsstatistik). Trotz insgesamt leicht rückläufiger Bevölkerungszahl hält die Nachfrage nach Publikumszeitschriften an. Auch weiterhin lesen die Menschen in Deutschland durchschnittlich acht verschiedene Titel. Frauen sind mit durchschnittlich neun verschiedenen Titeln im WLK die eifrigsten Leserinnen, dicht gefolgt von der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen (8,6 Titel). Auch die Bilanz der einzelnen Zeitschriftengattungen zeigt im Vergleich zur letzten ma ähnliche Reichweitenwerte: Mit den 31verschiedenen wöchentlichen Frauenzeitschriften werden 43,3 Prozent der weiblichen Bevölkerung erreicht. Die Motorpresse, die mit zehn Titeln vertreten ist, erreicht 45,2 Prozent der Männer. Die 17 Aktuellen Zeitschriften und Magazine werden von 42,9 Prozent der Menschen über 14 Jahren gelesen. Mit 18 ausgewiesenen Titeln bleibt die Programmpresse Spitzenreiter mit einer Gesamtreichweite von 56,3 Prozent. Das Ranking der reichweitenstärksten Titel wird wieder von der Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt angeführt. Unter den Nachrichtenmagazinen verlor der Spiegel rund 250.000 Leser und Focus 170.000. Der Stern blieb konstant.
>>Kommentar: sinkende Auflagen werden erst in späteren Untersuchungen sichtbar, werden jedoch auch durch eine höhere ‚Leser pro Exemplar‘-Rate aufgefangen. Die Haushalte sparen und geben Magazine nach Gebrauch weiter.

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