Zwei Drittel wollen nicht für Journalismus im Internet bezahlen

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Zwar ist einem Drittel der Bevölkerung bewusst, dass Verlagen Geld entgeht, wenn Informationen kostenlos im Netz zu lesen sind. Und mehr als die Hälfte findet, Journalismus sollte vor allem von den Nutzern finanziert werden. Tatsächlich sind aber zwei Drittel derer, die sich im Internet über Politik informieren, grundsätzlich nicht bereit zu zahlen. Das sind einige der Ergebnisse einer Untersuchung des Allensbacher Instituts für Demoskopie, berichtet Horizont. Dreiviertel der Befragten bezeichnet die Qualität der deutschen Medien als gut bis sehr gut. Das gelte vor allem für die überregionalen Tageszeitungen, gefolgt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, Nachrichtenmagazinen und Fachzeitschriften. Die Online-Portale der klassischen Medien rangieren dahinter. Am schlechtesten schneiden soziale Netzwerke ab.