85 Prozent bereiten Einkäufe digital vor

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In der Corona-Pandemie waren die Verbraucher überwiegend gezwungen, ihre Einkäufe digital zu erledigen. Wie wichtig ist Verbrauchern hierzulande der stationäre Handel? Eine neue Umfrage befasst sich mit dieser Fragestellung und zeigt: Digital und Stationär können sich durchaus gut ergänzen, berichtet adzine.de. Für den „Konsumentenreport Q1-2022“ der Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) wurden deutschlandweit rund 4.000 Verbraucher befragt. Dabei zeigt sich, dass Digital vornehmlich vor dem Einkauf immer wichtiger wird: Um nach Angeboten des Handels zu schauen, sich inspirieren zu lassen oder Informationen zu sammeln, nutzen über vier Fünftel der Konsumenten heute digitale Services häufiger als vor zwei Jahren. 85 Prozent wollen so Geld und 77 Prozent Zeit sparen. Insgesamt bereiten 85 Prozent ihre Einkäufe digital vor. Lediglich 29 Prozent der Befragten lassen sich direkt im Geschäft inspirieren. Dies veranschaulicht die enorme Bedeutung digitaler Kanäle für den stationären Handel. Gleichzeitig bleibt der lokale Handel aber auch wichtig für die Verbraucher. 92 Prozent der Befragten ist es wichtig oder sogar sehr wichtig, dass es stationäre Geschäfte neben dem Onlinehandel gibt. Bevorzugte Produkte, die vor Ort gekauft werden, sind demnach Lebensmittel, Drogerieartikel und Kleidung. Vorteile beim stationären Handel sind hierbei, dass die Ware direkt mitgenommen und vorher getestet werden kann. Jeweils knapp die Hälfte schätzt die Beratung und einfache Abwicklung von Zahlung, Reklamation und Umtausch vor Ort.