Affiliate Marketing im Reisevertrieb immer wichtiger

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Viele Tourismusunternehmen haben Affiliate-Programme, doch niemand weiß genau, wie groß das damit generierte Umsatzvolumen ist. In einem aktuellen Bericht erläutert travelnews.ch wie diese Programme funktionieren. Affiliate Marketing bezeichne in der Regel ein Partnerprogramm mit einem internetbasierten Kommissionssystem, das große Unternehmen anbieten. Wer auf seiner eigenen Plattform deren Produkte anpreise und damit Endkunden auf deren Webseite locke, erhalte eine Kommission. Verdienen könne eine Plattform nicht mit Klicks, sondern mit effektiv realisiertem Umsatz beim Anbieter. Je bekannter die Plattform und je attraktiver die darauf angebotenen Produkte, desto erfolgreicher ist das Ganze. Travelnews.ch hat sich das Beispiel rabattcorner.ch aus Zürich angeschaut. Die 2013 gegründete Plattform zahlt für Buchungen in Reiseportalen sowie Einkäufen in Online-Portalen bares Geld aus, statt ein Bonus- oder Punktsystem anzuwenden. Das System: Man registriert sich (kostenlos) und geht dann via rabattcorner.ch auf Partner-Webseiten, z.B. von Kuoni. Wird auf diesem Weg eine Reise bei Kuoni gebucht, kann Kuoni die Buchung der Firma rabattcorner.ch zuordnen und zahlt dieser eine im Voraus vereinbarte Kommission. Einen Teil davon reicht rabattcorner.ch dann als „Cashback“ an den Konsumenten zurück. „Die Anbieter setzen die Provision, die sie uns zahlen, selbständig fest“, erklärt rabattcorner.ch-Mitgründer und -Miteigentümer Alban Grossenbacher auf Anfrage von travelnews.ch, „abhängig davon definieren wir die Cashback-Rate.“ Je höher die Rate und die Bekanntheit des Shops, desto besser wird das Angebot auf der Webseite platziert. Zusätzlich können Angebote auf der Homepage von rabattcorner.ch oder beispielsweise in deren Newsletter verstärkt beworben werden. Zwar bleibe unklar, wie viel Umsatz über Affiliate Marketing generiert werde. Doch handele es sich mittlerweile zweifelsfrei um einen Vertriebskanal innerhalb des Online-Segments, welcher sich etabliert habe und auch weiter wachse, resümiert tranvelnews.ch.