Amazon: Werbeanzeigen von Konkurrenzanbietern eingeschränkt?

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Einem Bericht des Wall Street Journals (WSJ) zufolge soll Amazon es Anbietern von Konkurrenzprodukten erschweren, Werbung in der Umgebung eigener Produkte zu schalten. Der Vorwurf: Amazon habe einige Anbieter bei der Schaltung von Anzeigen einschränkt. Konkret geht es um Hersteller von Geräten, die direkt mit Amazon-eigenen Produkten konkurrieren. Laut dem WSJ-Bericht soll es etwa dem Anbieter von Streaming-Hardware Roku nicht möglich gewesen sein, für seine Produkte im Umfeld von Amazons Fire TV sowie seinen eigenen Hardwareprodukten zu werben. Speziell geht es wohl um die Suchergebnisseiten, auf denen die Buchung von Sponsored-Ads eingeschränkt war, berichtet t3n.de. Amazon bestreitet die Vorwürfe. Es sei allerdings möglich, so der Konzern, dass einige Keywords mit Bezug auf Amazon-Produkte ein eingeschränktes Werbeanzeigenangebot hätten. Auch sei es möglich, dass die Anbieter schlicht das Rennen um das beste Gebot nicht gewonnen hätten, wie CNBC schreibt. Zudem wies Amazon darauf hin, dass es nicht ungewöhnlich sei, wenn Amazon eigene Produkte bewerbe und Produkte der Konkurrenz nicht verkaufe. Ähnlich mache das Walmart, das keine Kindle-E-Book-Reader, Fire-TV oder Echo-Geräte verkaufe.