ARD und ZDF stellen Olympia-Pläne vor

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Vom 9. bis 25. Februar 2018 werden ARD und ZDF im täglichen Wechsel live von den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang berichten – insgesamt rund 230 Stunden. Dazu kommen Zusammenfassungen und Hintergrundberichterstattung. Die Vorbereitungszeit ist kurz: Erst im August diesen Jahres hatten sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit Discovery auf eine Sublizenzierung einigen können. Zur Programmgestaltung sagte ZDF-Sportchef und Olympia-Teamchef Thomas Fuhrman: „Wir werden aufgrund der Parallelität vieler Ereignisse und Entscheidungen flexibel agieren, um den deutschen Zuschauern ein spannendes und abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Mit der noch engeren Verzahnung unserer TV- und Online-Angebote plus exklusiver Olympia-Bilder in 360° präsentieren wir die Vielfalt der Spiele gemäß der Nutzungswünsche: Mit Videos, die rund um die Uhr verfügbar sind, mit bis zu drei Livestreams neben dem Hauptprogramm, mit der Möglichkeit, sich das eigene Olympia-Programm individuell zusammenzustellen.” Die ARD sendet an neun, das ZDF an acht Olympia-Tagen. Die Übertragungen werden nicht allein im International Broadcast-Center in Pyeongchang realisiert. ARD und ZDF richten aus Gründen der Kostenreduzierung und der kurzen Vorbereitungszeit gemeinsam ein Nationales Sendezentrum in Leipzig ein, in dem Beiträge, Reportagen und News in das IBC für die Sendungen eingespielt werden und eine „Streaming-Regie“ zudem die drei Online-Streaming-Kanäle bedient. MDR-Sportchef Raiko Richter, gleichzeitig auch Chef des trimedialen ARD-Olympia-Teams, hat eine 24-Stunden-Berichterstattung bei sportschau.de in Aussicht gestellt und will die Wintersport-Fans auch via Whatsapp über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.