b4p trends: Hohes Informationsbedürfnis

 In News

Mit der neuen b4p trends-Studie beleuchtet die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung zentrale Fragen im Zusammenhang mit der Coronakrise. Dabei zeigte sich unter anderem, das das Informationsbedürfnis der Deutschen durch die Pandemie stark zugenommen hat: 79 Prozent aller Befragten informieren sich sehr viel mehr oder etwas mehr als zuvor – darunter allein 38 Prozent sehr viel häufiger als vor der Corona-Krise. Dabei variiert die Informationsquelle abhängig vom Schnelligkeitsbedürfnis beziehungsweise gewünschtem Tiefgang. Wenn es um aktuelle Informationen geht, liegen die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender (79 Prozent), das Radio (73 Prozent), offizielle Websites wie die des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder des Bundesgesundheitsministeriums (66 Prozent) sowie die Nachrichtenwebsites von etablierten Medienmarken (62 Prozent) bei der Nutzung auf den vorderen Plätzen. Bei Hintergrundinformationen sind ebenfalls offizielle Websites (47 Prozent) sowie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender (44 Prozent) und Nachrichtenwebsites der etablierten Medienmarken (39 Prozent) gefragt. Gleich dahinter folgen aktuelle Magazine wie zum Beispiel der Spiegel, Stern und Focus (37 Prozent) sowie Nachrichtensender wie Welt und ntv (37 Prozent). Diese Medien sind auch die meistgenannten auf die Frage, welche Medien aus Sicht der Befragten insgesamt am tiefgreifendsten und umfassendsten über das Corona-Virus informieren. Soziale Netzwerke hingegen genießen derzeit mit 6 Prozent nur wenig Vertrauen als Medienkanal. Das große Informationsbedürfnis der Bevölkerung führt außerdem dazu, dass nicht nur mehr, sondern auch andere Medien als sonst genutzt werden. 61 Prozent der Befragten ziehen häufiger Informationen aus unterschiedlichen Quellen, als sie es normalerweise tun. Zusätzlich haben sich bei 57 Prozent der Befragten auch die Tageszeiten verschoben, zu denen sie Nachrichten konsumieren. Dies geschieht nun zwar in kürzeren Intervallen, aber dafür über den Tag verteilt. Übrigens gehört Lesen neben Aufräumen und Fernsehen zu den Top 3 Aktivitäten in Zeiten von #WirBleibenZuhause.