b4p-Trendstudie zu „Digital Detox“

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66 Prozent der Deutschen haben ihr Smartphone immer bei sich. 64 Prozent schauen vor dem zu Bett gehen noch mal auf ihr mobiles Endgerät und 58 Prozent lesen Nachrichten per SMS oder Whatsapp sofort. Und gleichzeitig fühlt sich jeder Vierte gestresst von dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu können. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Trendstudie b4p trends, in der die GIK (Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung) untersucht, wie die Deutschen zum Thema „Digital Detox“  stehen. Neun von zehn Deutschen geben an, sich in ihrem Alltag gestresst zu fühlen. Top-Stressfaktoren sind: der Job (44 Prozent), die Ansprüche an sich selbst (bei Frauen 41Prozent, bei Männern 33 Prozent) und das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen (24Prozent). Vor allem junge Menschen beschäftigt dabei die Angst etwas zu verpassen, die sogenannte „Fear of Missing Out“. 14 Prozent verbinden das Gefühl, etwas im Internet oder in den sozialen Netzwerken nicht mitzubekommen mit emotionalem Stress. Auch die rasante digitale Entwicklung in der heutigen Zeit ist für die Deutschen insgesamt ein Stressfaktor: 15 Prozent fühlen sich davon unter Druck gesetzt. Um dem Stress zu entgehen, haben es bereits zwei Drittel der deutschen Mobile-Nutzer mit Digital Detox versucht. Dabei verzichten 40 Prozent der Befragten regelmäßig für einige Stunden pro Tag auf die Nutzung von Smartphones, Tablets & Co. In dieser Gruppe hat bei den über 50-Jährigen fast jeder Zweite schon einmal das Handy beiseitegelegt, bei den 14- bis 29-Jährigen ist es immerhin noch etwa jeder Dritte. Die wichtigsten Gründe für das „Abschalten“ sind der Untersuchung zufolge mehr Zeit für die Familie (49 Prozent) und für sich selbst (44 Prozent) zu haben. 42 Prozent der Mobile-Abstinenzler möchten dadurch stärker in der „realen“ Welt leben. Allerdings: Eine Woche ohne Smartphone auszukommen, können sich nur 36 Prozent vorstellen.