Bewegung im deutschen Contextual-Markt

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Kontextuelle Werbung wird als eine der vielversprechendsten Alternativen zum personenbezogenen Targeting gesehen: Contextual kommt ohne Nutzereinwilligung aus, benötigt keine Third-Party-Cookies und ist mittlerweile technologisch so weit entwickelt, dass es längst nicht mehr mit simpler Umfeldbuchung zu vergleichen ist. Über zwei Nachrichten in diesem Zusammenhang berichet adzine.de: Die Daten-Spezialistin Emetriq macht ihre Contextual-Technologie über die US-Werbeplattform The Trade Desk verfügbar. Beide hatten schon zuvor zusammengearbeitet, sodass Targeting-Segmente von der Telekom-Tochter bereits auf der Demand-Side-Plattform (DSP) buchbar waren. Doch das kontextuelle Produkt ist hier ein Novum. Laut Peter Lorenz, Product Lead bei Emetriq, ist sein Unternehmen „einer der ersten deutschen Partner“ für kontextuelles Targeting auf der US-Plattform. Emetriq ist mit dieser Technologie bereits bei der Microsoft-Tochter Xandr integriert und bekommt nun mit The Trade Desk noch mehr Reichweite im programmatischen Ökosystem. Gleichzeitig meldet die Werbeplattform Gum Gum erste Gehversuche mit ihrer Contextual-Technologie in Deutschland, heißt es in dem Bericht weiter. Die Kalifornier sind vor einem Jahr mit der Übernahme von Just Premium in Europa durchgestartet und haben ihre Technologie jetzt mit SAP zum ersten Mal auf dem deutschen Markt getestet.