BVDW: Übergreifende Zertifizierung im Digital-Marketing

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Mit dem Ziel, ein einheitlich hohes Qualitätsniveau im digitalen Marketing zu etablieren, startet die Fokusgruppe Digital Marketing Quality (DMQ) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. die Digital Trust Initiative. In dieser Initiative werden sowohl bestehende als auch neue Qualitätsstandards in einer übergreifenden Zertifizierung zusammengeführt. Dies soll unter Einbeziehung von Vermarktern, (Media)-Agenturen und Systemanbietern wie z.B. Messedienstleistern erreicht werden. „Wir bilden damit eine Klammer um die wichtigsten bereits existierenden qualitätssichernden Maßnahmen und wollen darüber hinaus auch neue Programme mit einbeziehen – von nationalen Guidelines bis hin zu internationalen Zertifikaten“, sagt Björn Kaspring (Ströer), Vorsitzender der Fokusgruppe DMQ im BVDW. Besonders wichtig sei es, fortlaufend die Marktentwicklungen und spezifischen Anforderungen der Werbungtreibenden zu erfassen, zu bewerten und in die Kriterien der Digital Trust Initiative zu integrieren, erklärt Kaspring. Das zentrale Element der Digital Trust Initiative ist der drei Säulen enthaltende Kriterienkatalog, auf dessen Grundlage sowohl Vermarkter und Agenturen als auch Systemanbieter bewertet werden: Die erste dieser Säulen „User Experience“ beinhaltet die Verpflichtung auf die Kriterien des Better Ad Experience Programms (Produktportfolio) sowie auf die LEAN Principles (technische Produktspezifikationen). Bei der zweiten Säule „Verification“ stehen Viewability, Invalid Traffic und Brand Safety im Fokus. „Transparency“, die dritte Säule, stützt sich auf den Code of Conduct Programmatic Advertising (Unterzeichnung obligatorisch) sowie die verpflichtende Teilnahme an Media-Analysen. Die Kriterien werden unterschiedlich stark gewichtet – für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen mindestens 80 Prozent der Anforderungen erfüllt sein.