Code of Conduct Programmatic Advertising erweitert

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Die Fokusgruppe Programmatic Advertising im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat eine neue, umfangreich überarbeitete Ausgabe des Code of Conduct (CoC) Programmatic Advertising erarbeitet.  Nach dem Launch in 2016 mit mehr als 50 Unterzeichnern öffnet sich der CoC mit der neuen, zweiten Version auch für weitere Marktsegmente im Programmatic Advertising. Insgesamt werden nun acht Marktbereiche berücksichtigt: DSPs (Demand-Side-Plattformen), SSPs (Sell-Side-Plattformen), Publisher/Vermarkter, Datenanbieter sowie – neu hinzugekommen – Werbetreibende, Agenturen, DMPs (Data-Management-Plattformen) und Anbieter von Verifizierungslösungen. Die im Code of Conduct verankerte Selbstverpflichtung zu Transparenz, Qualität und Sicherheit im Bereich Programmatic Advertising kann nicht nur von BVDW-Mitgliedsunternehmen gezeichnet werden, auch Nicht-Mitgliedern ist die Unterzeichnung möglich. Die bereits in der ersten Version enthaltenen Aspekte und Anforderungen (werbliches Umfeld, Kampagnenaussteuerung, Werbemittel, Endgerät sowie Datennutzung) wurden maßgeblich konkretisiert. Zusätzlich werden nun Fragestellungen der Kostentransparenz sowie der Verifizierung im Generellen berücksichtigt. Unternehmen, die den Code of Conduct zeichnen, erhalten ein entsprechend ihres Marktbereichs gekennzeichnetes Logo, welches für die eigene werbliche Kommunikation im Markt genutzt werden kann. Gleichzeitig wird damit den Marktpartnern die Einhaltung der Standards des Code of Conduct zugesichert.