Corona-Krise beschert Auflagenverluste

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Die Corona-Pandemie hat auch in der IVW-Auflagenstatistik Spuren hinterlassen: Die große Mehrheit der Titel musste im 3. Quartal erneut herbe Auflagenverluste einstecken. Unter anderem der Einbruch des Flugverkehrs und die damit wegbrechenden Bordexemplare haben viele aktuelle Magazine und Zeitungen getroffen, berichtet Horizont.net. Die Zeit dagegen könne sich über den zweiten Auflagenrekord in Folge freuen: Mit einer verkauften Auflage in Höhe von 532.453 Exemplaren (plus 6 Prozent) erzielte die Zeit ein neues Allzeithoch. Gegen den Trend zulegen konnte auch das Handelsblatt. Bild konnte die Verluste im 3. Quartal im Vergleich zum vorangegangen Quartal bremsen, liegt aber erneut mit 13,6 Prozent im Minus. Die Gesamtauflage der Welt sinkt um 36,9 Prozent. Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung macht sich vor allem die drastisch geschrumpfte Zahl der Bordexemplare bemerkbar.