Corona: Profitiert Print?

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Der Fachdienst DNV berichtet von Presse-Umsatzeinbrüchen von bis zu 50 Prozent in Bahnhofsläden; manche Flughafenfilialen haben ganz geschlossen. Der Lebensmitteleinzelhandel dagegen ist stark frequentiert. Doch in die Regale der Supermärkte schafft es nur ein Bruchteil jener Titelvielfalt, die etwa an Bahnhöfen zu haben ist – und in die der Discounter nur ein absolutes Minimum, wenn überhaupt, berichtet Horizont.net. Das heißt: Nur die Hefte, die im Lebensmitteleinzelhandel gelistet sind, könnten von der Corona-Sondersituation profitieren. Alle anderen Titel dürften Schaden nehmen, schätzt Horiont.net, zumindest im Vertriebskanal Einzelverkauf. Bei den Abonnements entwickeln sich die Abschlusszahlen seit einigen Tagen deutlich nach oben, berichtet beispielsweise Gruner +Jahr. Bei der telefonischen Neukundengewinnung seien die Erfolgsquoten beim Stern um 120 Prozent gestiegen, bei Brigitte um 90 Prozent und bei Geolino um ein Drittel.