Das verlangt Netflix für sein werbefinanziertes Abonnement

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Medienberichten zufolge will Netflix das preisgünstigere Streaming-Abonnement mit Werbung bereits am 1. November starten. Auch Details zu den Preisen wurden bereits bekannt, heißt es in einem Bericht auf Horizont.net. Dass der Launch nun vorgezogen wird, habe mit dem enormen Wettbewerbsdruck im Streaming-Geschäft zu tun. So berichtet etwa der Guardian unter Berufung auf die Zeitschrift Variety, dass Netflix mit dem Start im November Disney zuvorkommen will. Der Unterhaltungsriese, der mit seinen Streamingdiensten Disney+, Hulu und ESPN+ inzwischen auf rund 221 Millionen Abo-Kunden kommt und damit Netflix eingeholt hat, plant ebenfalls eine werbefinanzierte Billig-Variante seines Streaming-Angebots Disney+ und will den Service Anfang Dezember starten. Der werbefinanzierte Netflix-Dienst soll am 1. November unter anderem in den USA, Frankreich, Deutschland, Australien und Kanada eingeführt werden und voraussichtlich zwischen 7 und 9 US-Dollar kosten. Das einfachste Netflix-Abonnement kostet derzeit 9,99 US-Dollar oder 15,49 US-Dollar für ein Standard-Abonnement. Erste Gerüchte gibt es auch zu den Werbepreisen. So berichten Medien unter Verweis auf verschiedene Quellen, dass Netflix einen TKP von 65 US-Dollar im Markt durchdrücken will. Zudem soll Netflix von Werbekunden ein jährliches Mindest-Budget von 10 Millionen US-Dollar und eine Ausgabenobergrenze von 20 Millionen US-Dollar pro Marke und Jahr verlangen. Damit will Netflix offenbar verhindern, dass Abonnenten immer wieder dieselben Werbespots zu sehen bekommen. Eine offizielle Bestätigung zu den Plänen gibt es nicht.