DAZN: Kündigungen seit der Bundesliga-Zwangspause

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Der Sport-Streamingdienst DAZN ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, hat sich unter anderem Live-Rechte für die Bundesliga und die UEFA Champions League gesichert. In diesen Tagen und Wochen, ohne Live-Sport, verzeichnet der Dienst jedoch überdurchschnittlich viele Kündigungen. Dies ergab eine Analyse des Vertragsspezialisten Volders. Wie das Unternehmen errechnet hat, musste DAZN allein in den vergangenen elf Tagen mehr als ein Viertel (28,3 Prozent) aller diesjährigen Kündigungen hinnehmen. Seitdem die Bundesliga pausiert, hat sich der Durchschnitt der täglichen Kündigungen demnach nahezu verdreifacht. Insgesamt sind seit dem 13. März die täglichen Kündigungen um rund 155 Prozent gestiegen. Der Grund für die hohe Kündigungswelle bei DAZN: Während Pay-TV-Konkurrent Sky etwa auf festgeschriebene Vertragslaufzeiten über ein bis zwei Jahre setzt, können Kunden bei dem Sport-Streamingdienst monatlich kündigen, schreibt Horizont.net.