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Deutschland als M-Commerce-Schwellenland

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Wenn es ums Einkaufen geht, nutzen fast ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) ihr Mobil-Gerät, um Produktinformationen beim Einkaufen nachzuschauen. In Europa tun dies 44 Prozent. Ähnlich viele europäische Verbraucher (41%) vergleichen zudem online Preise. Hingegen machen lediglich 28 Prozent der Deutschen den mobilen Preisvergleich. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Mobile Connected Ecosystem von Nielsen. Darin wurde in 63 Ländern weltweit untersucht, wie Verbraucher zur Nutzung von Mobil-Geräten stehen. Der Unterschied zeigt sich auch bei weiteren Punkten: So geben jeweils 19 Prozent der Deutschen an, dass sie ihr Mobil-Gerät nutzen, um nach Gutscheinen zu suchen (Europa: 32 Prozent) oder bessere Einkaufsentscheidungen zu treffen (Europa: 27 Prozent). „Mobile Geräte sind bereits jetzt ein wichtiger Begleiter beim digitalen, aber auch beim stationären Einkauf. Vielmehr noch: Smartphones haben das Potenzial, die beiden Welten mit einander zu verbinden. Trotzdem zeigt sich, dass der M-Commerce, also Einkaufen mit Smartphones und Tablets, in Deutschland immer noch die Ausnahme und nicht der Standard ist. Deutschland ist in Sachen M-Commerce quasi noch Schwellenland“, so Ingo Schier, Vorsitzender der Geschäftsführung von Nielsen Deutschland. Während in Europa fast jeder fünfte Verbraucher sagt, dass das Mobil-Gerät ein Einkaufs-Assistent ist (17 Prozent), stimmt in Deutschland dieser Ansicht bislang nur jeder zehnte zu (10 Prozent). Zudem geben 44 Prozent der Deutschen an, dass sie ihr Mobil-Gerät gar nicht fürs Shoppen nutzen (Europa 27 Prozent).