DMEXCO-Diskussion: Wie man Millennials erreicht

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Wie Werbungtreibende und Publisher Millennials erreichen können, war Thema auf einer Paneldiskussion auf der DMEXCO. Einer Zusammenfassung von Horizont zufolge legte Anna Beeke-Gretemeier (Stern/Neon-Chefredakteurin) in der Diskussion das Klischee ad acta, alle Millennials seien gleich. Sie findet, man solle ältere und jüngere Millennials unterscheiden. So wünschten sich die ganz Jungen zum Beispiel Orientierung und Sicherheit im Leben, auch in Bezug auf den Content von Publishern. Der Start-up-Gründer Lucas von Cranach von Onefootball ergänzte, der Überfluss an allem führe zu einer totalen Verunsicherung der Generation. Der Influencer Lauro, 30 Jahre alt, richtet sich mit seinem Youtube-Kanal hauptsächlich an Millennials und die Generation Z und ist so im täglichen Austausch mit ihnen. Ihn zitiert Horizont: „Doch selbst mir fällt es schwer, die Jungen zu verstehen – ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu. Man kommt kaum noch dabei mit, wie schnell sich alles wandelt – und was der jungen Zielgruppe gefällt und nicht mehr gefällt.” Auch der Überfluss des Angebots führe dazu, dass es bei den Millennials zu einem generellen Loyalitätsverlust komme, ergänzt von Cranach. Darum müsse man bereits bei der Produktproduktion den Kunden beziehungsweise die Zielgruppe in den Fokus stellen und ein Angebot entwickeln, das seine Bedürfnisse und Wünsche in den Vordergrund stellt und erfüllt. Zur Sprache kam auch der Werbefrust der Millennials. Die Panelteilnehmer haben eine Antwort gefunden, wie man die Zielgruppe als Marke nicht aus den Augen verliert. Dabei plädieren sie gegen Banner Ads und andere klassische Anzeigen, für Content sowie Native Advertising. Werbung sollte entertainender Content, ein Service oder authentisch in einem glaubwürdigen Umfeld inszeniert werden, berichtet Horizont.