DSGVO: Consent Management

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In einem Beitrag von Onlinemarketing.de erklärt Adobes Privacy-Chefin Alisa Bergman, wie die Zukunft des Themas DSGVO aussehen kann. Zwar sei nach vier Monaten kaum noch etwas von der DSGVO-Panik zu spüren. Doch auch wenn sich die Lage auf den ersten Blick wieder entspannt habe, sei eine Auswirkung ganz sicher zu spüren: Der Fokus im Marketing und der Werbung liege jetzt auf der Qualität und nicht mehr auf der Quantität der Daten. Schließlich sei deren Erhebung schwieriger und teurer geworden. Im Zentrum der Bemühungen stehe also nun die Einholung der Einverständnisse der User, um personenbezogene Daten verarbeiten zu dürfen. Jetzt, da der Nutzer per Gesetz die Möglichkeit haben müsse, dies abzulehnen, ist eine neue Disziplin geboren: das Consent Management. Bergman sagt: „You just need a certain amount of data to create a good user experience.“ Sie setzt auf Transparenz. Ein Unternehmen sollte genau erklären, wann und warum welche Daten gesammelt werden. Und vor allem: eine Wahl lassen. Welche Cookies sollen akzeptiert werden, welche nicht? Adobes Ansatz, um den Consent einzuholen, ist Kreativität, schreibt das Online Marketing News Portal. So schlägt Bergman Modals beziehungsweise Popups vor, die verschiedene Optionen aufzeigen. Auch Fullpager oder Videos – die allerdings erfahrungsgemäß nicht so gut performen – werden getestet. Doch der Trick dabei ist nicht nur das innovative Format, sondern die kreative Einbindung ins umgebende Design. So wird die Einverständniseinholung ein Teil der User Experience und nicht nur als notwendiges Übel wahrgenommen. Bergmans Mantra: „Use design thinking to empower the privacy aspect!“ Als Beispiel nennt sie die Website einer Kaffeerösterei, die den Consent spielerisch in Form einer Tasse einholt.