Erfolg selbstbestimmten Werbekonsums untersucht

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Eine aktuelle Studie hat untersucht, ob selbstbestimmter Werbekonsum als cookielose Targeting-Alternative funktionieren kann. Die Studie „Campaign Zero – Null Cookies“ wurde im Auftrag vom Adtech-Anbieter Welect in Kooperation mit [m]Science, der Marktforschungsabteilung der GroupM, durchgeführt. Über eine quantitative Online-Befragung haben im Oktober 2020 1.500 Erwachsene in Deutschland an der Studie teilgenommen. Die Probanden konnten dabei aus einer Auswahl an Werbespots unterschiedlicher Werbetreibender selbst entscheiden, welches Video sie sehen möchten. Die Werbespots stammten von verschiedenen ausgewählten Marken, unter anderem von einem Auto- sowie einem Smartwatch-Hersteller, berichtet adzine.de. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer der Studie Spots von Marken auswählten, für die sie sich generell auch interessierten. Persönliches Interesse an dem beworbenen Produkt ist als einer der häufigsten Gründe für die Spot-Auswahl genannt worden. Die Befragten wählen demnach gezielt Spots aus, die zu ihrem generellen Interesse aber auch zu ihrem Kaufinteresse passen. Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, so adzine.de weiter, dass selbstbestimmte Werbung bei den Konsumenten gut ankommt. 72 Prozent empfinden das Prinzip des selbstbestimmten Werbekonsums gut. 68 Prozent von Adblocker-Nutzern sowie 67 Prozent derjenigen, die Online-Werbung generell als eher störend empfinden, gefällt dieses Prinzip laut Studienergebnissen ebenfalls. Allerdings, heißt es in dem Bericht von adzine.de weiter, seien die Studienergebnisse als nicht uneigennützig zu betrachten. Denn Welect sei schließlich Anbieter einer Technologielösung, die Werbewirkung für den Advertiser, Selbstbestimmung für den Konsumenten und Monetarisierung für den Publisher im Bereich des Video-Advertisings bestmöglich miteinander kombinieren soll.