F.A.Z.: Online-Flatrate

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F.A.Z.-Geschäftsführer Thomas Lindner hat ein neues digitales Produkt- und Pricing-Modell angekündigt. Mit den regelmäßigen Erhöhungen der Verkaufspreise würden Markteintrittsbarrieren für andere Medien ab- und für neue Nutzer aufgebaut, sagte Lindner auf dem Distribution Summit des VDZ in Hamburg. Diese Strategie funktioniere nicht auf Dauer. In einem ersten Schritt soll im kommenden Jahr daher die Zahl der Bezahlstücke auf FAZ.net nochmals signifikant erhöht werden. Zugleich soll es eine neue Online-Flatrate geben, die diese Paywall wiederum neutralisiert. In dieses Pauschalpaket sollen zu ungefähr je einem Viertel Inhalte aus der gedruckten F.A.Z., der F.A.S., der F.A.Z. Woche und aus dem Edelmagazin Quarterly einfließen, und zwar im Wochen-Abonnement. Hinzu kommt das gesamte Angebot der F.A.Z.-Online-Redaktion als Stream. „So wollen wir ein Einstiegsprodukt für jüngere und preissensible Nutzer etablieren“, sagt Lindner.