Facebook optimiert Werbelösungen

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Facebook verändert weiter Werbeoptionen. Weniger qualitativ schlechte Ads und mehr Klarheit bei Branded Content sind aktuelle Beispiele, berichtet onlinemarketing.de. Ziel sei es, das Werbeumfeld weiter zu stärken. Denn nicht nur qualitätsarme Ads sollen reduziert werden, auch die App-Nutzer könnten optimiert angesprochen und die Angaben zu Branded Content erweitert werden. Maria Smith, Director of Product, News Feed and Media Monetization bei Facebook, gibt im Blogpost an, dass Posts mit dem Tag für Branded Content, die von externen Kreativen eingestellt wurden, einen 13-prozentigen Uplift bei der Wiedererkennung der Marke hervorgerufen haben. Um in diesem Kontext die Nutzer nicht zu verwirren, wer genau eigentlich für den Inhalt verantwortlich ist oder wer hier für etwas zahlt, werde der Tag von „Paid“ zu „Paid Partnership“ geändert. Der Publisher oder Kreative markiert bei diesem Tag noch die Marke mit „mit“. Und ein neues Icon – „About this Partnership“ – zeige interessierten Nutzern mehr Insights zu der Zusammenarbeit an. Außerdem teste Facebook weitere Wege, um ähnliche Partnerschaften auf der Plattform zu fördern, berichtet onlinemarketing.de. So sollen Pages andere Pages außerhalb von Branded Content markieren können. Zum Beispiel, wenn ein Musiker eine mitwirkende Musikerin bei einem Song oder jemand einen Beitragenden in einem Video markiert. Weiterhin prüfe Facebook, ob man Partnerschaften nicht auch per Text innerhalb eines Posts kennzeichnen könne. Dabei sollen Affiliate-Beziehungen ebenso besser offengelegt werden. Außerdem gab Smith noch bekannt, dass der Brand Collabs Manager in den kommenden Wochen in Deutschland und weiteren Ländern ausgerollt werde. Zudem sollen bei der Schnittstelle zwischen Marken und Produzenten neue Features eingeführt werden, etwa Keyword- oder Location-Filter oder die Option Marketing-Projekte als Briefing zu posten, berichtet onlinemarketing.de. Ein weiteres Update gab Facebook zum App Marketing bekannt. Mit der Retention Optimization können Marketer die User, die durch eine Installation schon Interesse gezeigt haben, ansprechen und für sich gewinnen. In Kombination mit App Install-Kampagnen ist es für die Advertiser möglich, an Tag zwei oder sieben nach der Installation die Rückkehr zur App zu forcieren.