Follower sind nicht unbedingt Kunden

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Laut einer Goldmedia-Studie werden sich die monetären und nicht-monetären Erlöse des Influencer-Marketing bis 2020 in der DACH-Region auf fast eine Milliarde Euro belaufen. Damit liegen erstmals nachvollziehbare Zahlen vor, die zeigen, wie relevant das Phänomen Influencer-Marketing ist, berichtet Horizont Content Studio. Bert Kriewolt, Associate Marketing Director Biscuits bei Mondelez International, und einer der Speaker auf dem jüngsten Horizont Influencer Marketing Day, rate daher, Influencer-Marketing als festen Bestandteil eines ausgewogenen Marketing Mix einzuplanen. Horizont Content Studio verweist aber gleichzeitig in dem Zusammenhang auf eine Meldung in Welt-online: der 18-jährige Instagram-Star Arii war trotz zwei Millionen Abonnenten nicht in der Lage 36 Shirts zu verkaufen. Horizont folgert: Follower sind nicht gleich Kunden und möglicherweise sind gar nicht alle Follower real. Für unsere luxusaffinen Kunden aus aller Welt, schreibt Horizont Content Studio, nehmen wir dazu wöchentlich die effektivsten Influencer weltweit unter die Lupe und analysieren deren Beiträge und Follower. Für die Messung ihrer Wirksamkeit nutzen wir alle erforderlichen datenanalytischen Werkzeuge. Es geht uns dabei um Antworten auf die elementaren Fragen: Welche Netzwerke und Networker passen perfekt zu welcher Zielgruppe, welche Communities arbeiten nachweislich ohne Streuverluste, welche Geschichten kommen in den Communities an und welche eher nicht. Und wie lassen sich Botschaften im Media-Mix verstärken? Zum Beispiel, indem Marken online-begleitend die Expertise von erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren für eine strategiekonforme Gestaltung hochwertiger Advertorials nutzen. Print genießt bei luxusaffinen Konsumenten noch immer eine hohe Wertschätzung als Informationskanal, heißt es weiter. Der Rat: Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und professionell alle auschlaggebenden Kampagnenfaktoren in den Blick zu nehmen.