Forrester: Unternehmen als „Partycrasher“ in sozialen Medien

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Ein Report des Marktforschungsunternehmens Forrester kommt zu dem Ergebnis: Unternehmen werden in den sozialen Medien häufig als „Partycrasher“ wahrgenommen. Daher sollten Marken ihre Präsenz bei Facebook, Instagram & Co. selbstkritisch hinterfragen. Laut Forrester stehen viele Nutzer den Aktivitäten von Marken in den sozialen Medien kritisch gegenüber: Nur 24 Prozent der Internetnutzer finden es cool, mit einem Unternehmen oder einer Marke in den sozialen Medien in Verbindung gebracht zu werden. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) sind der Meinung, dass Unternehmen vor allem uninteressante Inhalte auf den Plattformen teilen. Das Hauptproblem besteht laut Forrester darin, dass Marken überambitioniert sind. Statt soziale Medien vor allem zur Kommunikation mit den Kunden zu nutzen, würden sie Kunden auf allen möglichen Ebenen verfolgen, angefangen von Social Ads über Influencer Marketing bis hin zu Social Commerce, Kundenservice und eigenem Content. Unternehmen sollten in den sozialen Medien verstärkt auf die Bedürfnisse der Nutzer achten, rät Forrester. Dabei könne man durchaus auch zu dem Ergebnis kommen, sich lieber aus den sozialen Medien zurückzuziehen.