Fünf Plattformen für die junge Zielgruppe

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Die Relevanz von Facebook in der jungen Zielgruppe sinkt: Das US-amerikanische Forschungsinstitut Pew Research Centers hat im vergangenen Jahr das Nutzungsverhalten von 3400 registrierten Facebook-Usern unterschiedlicher Altersklassen untersucht. Danach haben 2017 insgesamt 44 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die App von ihrem Handy gelöscht. Gegenüber Horizont sagt Selina Werthschulte, Director Client Service & Digital Strategy bei OMD Düsseldorf: „Andere Plattformen sind schneller, wenn es um neue Features geht. Facebook hat zwar vieles adaptiert, zum Beispiel die Story-Funktion und das Livestreaming, für die junge Zielgruppe kommt das aber zu spät.“ Damit Facebook seinen Status wieder zurückgewinnen kann, müsse das Unternehmen umdenken, fordert sie. Auf Dauer müsse Facebook Neues entwickeln. Es müsse mehr Individualisierungsmöglichkeiten geben. Darauf lege die junge Zielgruppe Wert. Andere Plattformen haben das erkannt und ihre Produkte entsprechend ausgerichtet. Die folgenden fünf Plattformen (davon gehören Instagram und Whatsapp zum Facebook-Konzern) haben das Social Network bereits überholt beziehungsweise sind auf gutem Weg dahin und haben jeweils einen USP: YouTube mit dem USP Entertainment on demand, Instagram mit dem USP Interaktion mit Influencern, Tik Tok mit dem USP Kreativität, Snapchat mit dem USP Schnelllebigkeit und schließlich Whatsapp mit dem USP Verbreitung.