GenZ: Keine Trennung zwischen digital und analog

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Für die Generation Z gibt es keine Trennung zwischen digital und analog. Zu diesem Ergebnis kommt Anton Kozka, Project Director bei Happy Thinking People, der in einem Beitrag für Horizont das Klischee einer medial oft auf ihre „Smartphone-Sucht“ reduzierten Generation hinterfragt. Die GenZ habe zwar ein anderes Verhältnis zu digitalen Medien, allerdings entspreche dieses nicht den gängigen Vorurteilen. „GenZ ist auf schnelle und ununterbrochene Nutzung digitaler Medien getrimmt, erkennt aber mehr denn je, wo die Grenzen dieser Online-Welt liegen,“ schreibt er. GenZ ist die erste Generation, die mit dem digitalen Medium groß geworden ist. Daher folge die GenZ weder dem Hype noch der Verteufelung der Online-Welt, sondern nutze die digitale Welt pragmatisch für ihre eigenen Bedürfnisse und höre auf, sie zu nutzen, wenn die Vorteile sich erschöpft haben. Zwar sei Digital Detoxing auch für GenZ ein Begriff, aber diese Generation müsse nicht erst der Digitalität entsagen, um wieder analog zu werden. Kozka: „GenZ hingegen lebt in einer für sie natürlichen, digilogen Welt.“ Das Smartphone sei zwar stets zur Hand, aber viel häufiger als von der älteren Generation angenommen nur ein punktuell genutztes Medium und nicht der Fokus der Aufmerksamkeit. Die Offline-Welt stehe auch für diese junge Generation an erster Stelle. Denn frage man Teenager, worauf sie auf keinen Fall verzichten könnten, höre man sofort „Freunde und Familie“.